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Eigenbau

Aus einem ehemaligem Wasserflugzeug wurde ein Experiment. Dieses dann entstandene Modell kam beim Beschleunigen nach bereits 3 Metern durch die angeformte Aufschwimmhilfe aus dem Wasser (auf Stufe). Durch das kontrollierbare Höhenruder konnte auch ein Abheben und ein kurzzeitges Schweben für ca. 30 Meter beobachtet werden. Bei anschließender Drehzahlreduzierung blieb das Modell auf ursprünglicher Geschwindigkeit. Allerdings musste eine Lageregulierung in Form eines Piezokreisels etwas nachhelfen. Die Seitenwindempfindlichkeit war sehr störend, sodass Testfahrten nur absolut gerade gegen oder mit dem Wind erfolgen konnten. Bei starkem Wind war es z.B. unmöglich gegen den Wind zu drehen. Außerdem war der See zu kurz um für längere Strecken zu schweben.

Das Wasserflugzeug wurde nach einem VTH-Bauplan (Unicorn Best.Nr.320.0996) gebaut. Leider hatte es die gravierende Unzulänglichkeit nicht aus dem Wasser zu kommen, 'mal abgesehen vom schlechten Trag-flächenprofil. Durch Zufall las ich einen Bericht der CATALINA und deren gleichen Problem. Abhilfe leisten in beiden Fällen die im oberen rechten Foto sichtbaren Aufschwimmhilfen.

Bei diesem Modell und dem Flairboat sind Rumpf und Tragflächen aus Styropor geschnitten. Alle Teile wurden mit Glasfasermatte (50 g/m²) belegt. Latexfarbe hat zum Abschluss fast alle Poren geschlossen.

Modell auf dem neuesten Stand mit übergroßem Seitenruder und dem ca. sechsten Paar Flächen Links daneben die wenigen Styroporteile, die einen ähnlichen Rumpf ergeben würden.

Im Internet sind zahlreiche sogenannte Ekranoplane als Modell zu finden. Manch einer dieser Erbauer besitzt gleich ein halbes Dutzend dieser Modelle und präsentiert diese dann auf Veranstaltungen einem Puplikum, das meiner Meinung überhaupt keine Ahnung vom Thema hat. Hat man das Glück und findet ein Video einer Fahrt dieser Modelle, so wird man feststellen, dass diese rasend schnell übers Wasser zischen. Schaut man noch genauer hin, so haben die Tragflächen dieser Dinger nur einfache Brettprofile. Das hat allerdings mit einem Tragflächenauftrieb, wie er eben bei echten Ekranoplane zu finden ist, nichts zu tun. Was hier den Auftrieb erzeugt, ist purer Staudruck. Modelle mit dieser "Auftriebshilfe" müssen schnell sein, damit sich der Druck auch hält. Das angestrebte energiesparende Gleiten wird hier nie zustande kommen, da eine Motordrosselung das Gefährt wieder aufs Wasser sinken lässt. Bei diesen Modellen wird es also mangels echtem Auftrieb nie zu einem kontaktlosen Gleiten kommen.

Allzugerne würde ich die Versuche wieder aufnehmen, aber die vor Jahren losgetretene Lawine mit den Senderpulten ist nicht mehr aufzuhalten. Ich komme rein zu garnichts mehr.
Ausstattung:

1 Höhenruderservo
1 Seitenruderservo
1 elektron. Regler
1 Piezo-Lageregler
2 Motore der 480er-KLasse
2 Günther-Flugspiele-Propeller
1 angeformte Stufe unterhalb des Rumpfes
Endleisten an den Flächenenden
Bleibehälter vorne, zum schnellen Trimmen

Näheres über ein EKRANOPLAN
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